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16.05.2009 Testesteron Blocker (Suprelorin-Chip)
Als erstes und vorab, grundsätzlich bin ich ein Gegner von Kastrationen, aber es gibt Fälle, bei denen auch ich sagen muss, hier ist eine Kastration angebracht. Rüden, die so stark im Trieb sind, das sie nicht mehr fressen, das sie überhaupt nicht mehr unter Kontrolle sind, sie durch Glasscheiben springen, oder permanent versuchen zu flüchten, hier sage auch ich, ist eine Kastration angebracht. Sind es Erziehungsfehler, die man ganz klar vom Trieb unterscheiden kann, dann natürlich nicht, denn eine Kastration ändert nichts an einer verpassten Erziehung. Ich habe mich sehr lange mit diesem Thema auseinandergesetzt. Buddy geht aufgrund seines einseitigen Kataraktes nicht in die Zucht, also was mache ich? Zunächst einmal bleibt alles so wie es ist, aber so leise Zweifel kommen schon auf, wenn man sieht, wie er 2 mal im Jahr für 2-3 Wochen leidet. Tu ich ihm etwas Gutes an, bekommt er nicht auch irgendwann Prostata Probleme oder sogar Tumore? Tja ehrlich gesagt eine Entscheidung habe ich immer noch nicht getroffen. (Mittlerweile ist Buddy kastriert und ich bereue es nicht, denn er genauso wie er vorher auch war, bis auf die Tatsache, das ihn läufige Hündinnen nicht interessieren) Auf jeden Fall war mir klar, wenn Ashley das erste mal belegt werden soll, steht Stress im Hause an.
So habe ich mich dann kurzerhand entschieden den Testesteron Blocker Suprelotin einzusetzen, dieser besteht aus dem Wirkstoff Deslorelin, dieser wirkt wie das körpereigene natürliche Hormon Gonadotropin- Releasing-Hormon , das die Ausschüttung anderer Fruchtbarkeitshormone steuert. Suprelorin wird in Form eines Implantates verabreicht, das langsam eine kontinuierliche niedrige Dosis Deslorelin freisetzt. Dadurch wird die Produktion des follikelstimulierenden Hormons (FSH) und des luteinisierenden Hormons (LH) unterdrückt (blockiert). Bei Rüden führt dies zu einem niedrigeren Testosteronspiegel im Blut, woraufhin kein Sperma mehr produziert wird und die Libido nachlässt. Der Rüde ist nach dem Abbau des Chips wieder voll zeugungsfähig und auch die Qualität der Spermien ist genauso wie vorher. Entwickelt ist er für Deckrüden und Züchter, die für verschiedene Zwecke ihre Deckrüden vorübergehend „stilllegen“ wollten.
So nun zum eigentlichen Thema, es ist ein kleiner Chip, der dem Hund zwischen die Schulterblätter eingesetzt wird, der sich langsam auflöst und im Gehirn die Bildung von Testesteron unterbindet, einfach ausgedrückt. Nicht zu vergleichen mit der bisherigen chemischen Kastration, in der die Hormone künstlich zugeführt werden und die auch nur ein kurze Wirkungsdauer von 2-3 Monaten hat. Die Wirkung soll einsetzen zwischen 2 und 6 Wochen, bei Buddy hat es 6 Wochen gedauert bis ich überhaupt etwas merken konnte. Ich muss dazu sagen, das Buddy keinerlei Probleme mit anderen Hunden speziell Rüden hat, sein Problem ist ein ständiges Pipischlecken und „jede Hündin auffordern mit ihm im Wald zu verschwinden“ und in den Zeiten der läufigen Hündinnen aufreiten von Decken oder Kissen. Dieses Verhalten ist fast ganz verschwunden. Es schleckt schon mal Ashleys Urin, aber nur wenn sie gerade vor seiner Nase uriniert und auch nur jetzt, wo sie läufig ist. Er sabbert aber nicht mehr und klappert auch nicht mehr pausenlos mit den Zähnen. Er reitet nicht mehr auf, macht noch nicht einmal Ansätze, auch jetzt nicht, wo Ashley in den Stehtagen ist. Dies hat er jedoch auch vorher nie gewagt, zumindest nicht in meiner Anwesenheit, er weiß genau, das er es nicht darf, es ist jedoch wesentlich stressfreier, wie vorher, aber ob ich es nochmals tun werde, weiß ich noch nicht, auch nicht, ob ich mich zu dem Entschluss durchringen kann ihn endgültig zu kastrieren. Als Vergleich, Quincy hat den Chip am gleichen Tag eingesetzt bekommen und bei ihm hat er bereits nach 2 Wochen gewirkt. Er ist überhaupt nicht mehr triebig zu anderen Hündinnen, und arbeitet trotzdem genauso gut wie vorher! Britta denkt nun auch über eine Kastration nach, weil wir halt den Rüden auf Dauer nichts Gutes antun, wenn sie als Deckrüde nicht eingesetzt werden und trotzdem permanent mit intakten Hündinnen zusammen sind. Es ist ein sehr schwieriges Thema. Langzeitstudien gibt es leider noch nicht, wie sich der Suprelorin Chip auf Dauer im Körper bemerkbar macht und welche negativen Begleiterscheinungen er hat. Schlecht finde ich diesen Chip auf jeden Fall nicht, und wer nur vorübergehend das Problem hat eine Rüden ein wenig ruhig zu stellen, dem kann ich diesen Chip nur empfehlen, aber ob er auf Dauer eine Lösung ist, ich denke eher nicht.
3.12.2008 Nachricht aus England Animal Health Trust hat uns eine Mail geschrieben und sie vermuten bei Buddy einen andere Form des Kataraktes, wahrscheinlich eine erworbene Form, sie gehen nicht von einer vererbbaren Form aus!!! Dies beruhigt mich ein wenig, da wir nun davon ausgehen können, das Buddy nicht blind wird, und es bei einer kleinen Sehbeeinträchtigung bleibt und das ist die Hauptsache!!!! Wir werden jedoch ein neues Test Kit bekommen und dies mit Befundbögen und Pedigree zurückschicken und hoffen das wir ein wenig helfen können. 22.11.2008 Buddy hat nicht kongentialen Katarakt! Es fing vor 2 Wochen bei der jährlichen Kontrolle beim Augenarzt an. Unsere Ärztin stellte fest, da ist was, für mich sieht es aus wie Katarakt. Ich konnte es nicht glauben, weil Buddys Katarakt Test clear ist! Also auf Wunsch der Ärztin Obergutachten! Diagnose der Obergutachter Catarakt corticalis anterior incipiens = Katarakt auf der vorderen Rinde im Beginn! Bei den meisten Aussies entwickelt sich der Katarakt auf der hinteren Rinde und ist bilateral, das heißt auf beiden Augen. Es ist also mit Sicherheit nicht die am häufigsten beim Aussie vorkommende vererbbare Form des Kataraktes, d.h. es muss definitiv noch mehr Arten geben. Ich werde heute noch eine Mail zum Animal Health Trust schicken und meine Mithilfe durch Buddy bei der weiteren Entwicklung des hereditary Katarakt Testes anbieten. Es kann auch eine erworbene Form des Kataraktes sein, da er keinerlei Anzeichen auf dem anderen Auge zeigt und auch die kleine Stelle die er hat, lt. den Gutachtern höchstwahrscheinlich auch so bleibt und er auf dem Auge nicht erblinden wird, sondern nur eine kleine Beeinträchtigung des Sehvermögens hat. Eine erworbene in Form eines Unfalls ist ausgeschlossen, da man Narbengewebe sehen würde, aber es nicht auszuschließen, das es durch eine Strahleneinwirkung gekommen ist. Aber alle Spekulationen sind eh nicht wirklich wichtig, wichtig ist das er seine Sehkraft erhält, alles andere ist nicht wirklich wichtig. Bezüglich Zucht war ich sowieso sehr skeptisch ihn einzusetzen und so brauche ich nicht weiter darüber nachzudenken, Buddy ist und bleibt mein Sporthund und vor allen Dingen der Hund meines Herzens! Warum ich das alles schreibe? Weil es mir wichtig ist jederzeit offen über meine Hunde zu sprechen und vor allen Dingen für mich ist der hereditary Katarakt Test nach wie vor sehr wichtig!!! Und ich nehme keinen Hund als Deckrüde der nicht clear getestet ist! Es ist ein Anfang gemacht die vererbbaren Krankheiten beim Aussie in den Griff zu kriegen und das aller Anfang schwer ist, sehen wir an meinem oder besser Buddys Beispiel!
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01.01.2012 Im sportlichen Bereich gibt es derzeit nichts zu berichten, die Saison wird frühestens im März beginnen, aber die Wurfplanung schreitet voran, der Rüde des nächsten Wurfes ist gefunden und wird auch in Kürze bekannt gegeben werden. Wir freuen uns wahnsinnig auf diesen Wurf, es wird wieder eine besondere Verpaarung werden und wir hoffen, das ein nettes Mädel für uns dabei sein wird. Züchterisch läuft manchmal nicht alles wie man es gerne hätte und manchmal muss man einfach auch ein wenig flexibel sein und seine Pläne korrigieren. Aber demnächst mehr auf der Seite der Wurfplanung.
24.11.2011 Der Rückblick auf das Sportjahr 2011, besser kann es nicht sein, das hatten wir zwar schon voriges Jahr gedacht, aber es ist noch besser gekommen! Buddy hat seinen Aufstieg in die A2 geschafft und auch dort bereits eine Quali für die A3 erlaufen, Ashley hat ihr zweites V0 geholt, nun fehlt nur noch ein V0 für den Aufstieg, tja und July im Agi, da brauchen wir noch ein wenig Training, die Kleine ist so schnell, das selbst Bianca nicht mitkommt, wir müssen nun den Hund so gut ausbilden, das man sie immer von hinten führen kann, aber wir sind sehr optimistisch, da die letzten Turniere ganz gut aussahen, July wird fantastisch schnell werden. Im Obedience ist Buddy nun in der O3, jaaa wir haben es geschafft, mit nur weniges Starts im Obedience haben wir beide verdammt gute konstante Leistungen gezeigt, so das wir nun ab nächstem Jahr in der 3 starten werden, für nächstes Jahr wollen wir einfach nur die Luft in der schnuppern und hoffen, das wir durchkommen! Ashley hat sich ebenfalls mit guten Leistungen in der 2 gezeigt, die letzten beiden Turniere waren einfach Pech mit 255,5 Punkte in Aachen hätte sie schon den Aufstieg verdient, aber es sollte noch nicht sein, so haben die Beiden auf jeden Fall die Qualifikation für die deutsche Jugendmeisterschaft zusammen. July hat ebenfalls die Beginner abgeschossen mit 2 ersten Plätzen und dicken V‘s trainieren wir nun über den Winter für die neue Klasse 1. Wir sind mehr wie zufrieden, haben mehr erreicht, wie wir erhofft hatten.
20.08.2011 Ich habe viele Mails auf mein Statement bekommen, viele Positive, aber auch einige kritische Mails, ich finde es klasse, das ich ein Feedback bekomme und bin allen dankbar, die mir geschrieben haben. Und noch mal hier, ich will keinem die Freude an seinem Border nehmen, ganz und gar nicht, aber ich habe halt eine andere Meinung hierzu und ich stehe nach wie vor dazu, wenn der richtige Hundeführer mit einem triebstarken Aussie kommt, hat auch dieses Team gute Chancen internationale Erfolge zu erzielen!!! Nur leider wollen die wenigsten guten Hundeführer keinen Aussie, vielleicht weil es viel schwieriger ist einen Aussie auszubilden? Immerhin ist diese Rasse gezüchtet worden um eigenständig zu hüten, nicht wie der Border der nur mit Anweisungen hütet und daher hat der Aussie halt einen besonders starken Charakter, welches für mich gerade den Reiz eines Aussies ausmacht. Buddy hat am Wochenende endlich seine Qualis zusammengelaufen um in die A2 aufzusteigen und das mit Zeiten in beiden Läufen knapp unter 5 m sec. Und das bei seinen weiten Bögen, also es geht schon wenn man nur will und den vielleicht etwas beschwerlichen Weg gehen möchte. Na wir werden sehen, was die Zukunft bringen wird und ich werde weiter bei meinem Konzept bleiben, in erster Linie gesunde Aussies zu züchten, die jedoch triebstark sind und dem Standard entsprechend und auf Ausstellungen sich zeigen können! Way to go Sportdream‘s Puppys.
17.07.2011 In letzter Zeit mache ich mir sehr viele Gedanken um das Thema Zucht und Sport! Im Moment ist es so, das ich um mich herum sehr viele „Züchter“ habe, die einen Wurf nach dem anderen liegen haben, aus welchen Gründen auch immer, und es gibt mittlerweile so viele Aussie Welpen, die nicht verkauft werden und dann einfach irgendwo hingegeben werden, das sich auch die Notaussie Seite immer mehr füllt! Ich kann das nicht nachvollziehen und finde es sehr schade um die wunderschöne Rasse, die derzeit richtig „verramscht“ wird. Warum setzt man nicht den Wurf erst um, wenn man genügend Interessenten hat? Irgendwann ist mal jeder Markt zu und ich kann doch nicht einfach so blindlings „vermehren“! Wo ist das Zuchtziel dieser Züchter? Ich frage mich wirklich, ob es hier noch um eine Zucht geht, die ein Ziel hat oder ist es hier wirklich nur ein Geldverdienen um irgendwelche Löcher zu stopfen. Vielleicht wird der Ein oder Andere jetzt denken, tja wenn man nur 2 Hündinnen hat, kann man auch nicht mehr und das ist nur Neid, oh nein ganz und gar nicht, ich will nicht, das meine Hunde als Zuchtmaschinen missbraucht werden, ich will das sie in erster Linie ein schönes Leben bei uns haben und daher gibt es bei uns auch nur max. 3 Würfe pro Hündin und auch mit einem Abstand von mind. 1 1/2 Jahren, selbst wenn aus July noch eine Maus bei uns bleibt und auch aus Ashley vielleicht noch eine Hündin, wird sich bei uns dieses Prinzip nie ändern! Es ist schade, was derzeit in der Aussiezucht passiert und gibt uns doch sehr zu denken, daher werde meine geplanten Würfe nur stattfinden, wenn sich genügend Interessenten vorab finden.
Ebenso machen wir uns derzeit unsere Gedanken zum Agility, viele der „alten“ Bekannten aus dem Agility Sport kommen auf einmal mit einem Border an mit dem Kommentar, ja wenn man im Agility etwas erreichen will, dann geht das nur mit einem Border Collie! Hat vielleicht auch mal jemand daran gedacht, das der Hundeführer genauso viel zum Agility dazu beisteuert wie auch der Hund und denkt vielleicht auch mal jemand darüber nach, das nur ganz wenige Menschen diese Begabung besitzen einen Hund zu einer WM zu führen? Auch diese Tendenzen kann ich derzeit nicht nachvollziehen! Und irgendwie ist es auch klar, wenn die „In-Trainer“ der „Agility Szene“ jedem vormachen das nur ein Border der richtige Hund ist! Schade, das es beim Agility so gekommen ist, schade das man auf den Turnieren nicht mehr die Rassevielfallt sieht, wie vor ein paar Jahren, sehr schade und wenn das weiter so propagiert wird, gibt es demnächst nur noch Borders oder Shelties. Und nein ich bin hierzu ganz anderer Meinung, denn auch ein Aussie oder ein Tervueren oder ein Kelpie haben das Zeug dazu, nur ist der Weg hier vielleicht etwas schwerer? Weil diese Hunde halt gezüchtet wurden um selbstständig zu arbeiten? Oder der Hundeführer nicht in der Lage ist den Hund entsprechend zu führen! Ich gehöre selber dazu, die es bis jetzt nicht geschafft haben die Leistung des Aussies im Parcour umzusetzen und wir haben hier 3 Exemplare, die häufig mit den schnellsten Zeiten aus dem Parcour gehen, aber leider immer irgendwo ein kleiner Hacken dabei ist! Ich will hier keinesfalls den Border Collie schlecht machen, auf gar keinen Fall, nur er sollte in die richtige Hände und nicht in jedermanns Hände, und genau wie die anderen Arbeitsrassen auch, gehört gerade der Border in die richtigen Hände und hier ist es in meinen Augen noch wichtiger eine artgerechte Haltung zu bieten und da gehört nicht nur der Agi Parcour zu, da gehören auch Schafe ins Leben des Hundes!
25.06.2011 Die AOM Schleifen sind übergeben worden und so richtig glauben können wir es jetzt erst, Buddy ist der beste Rüde im CASD in Obedience Klasse 1 und Ashley die zweitbest Hündin in Obedience Klasse 1 und den Beginnern, wir sind wahnsinnig stolz auf die Beiden! Wir hoffen, das wir nächstes Jahr auch wieder Erfolge feiern können und geben uns viel Mühe!
19.03.2011 Nun liegt mir auch Ashleys CA. Sharp Auswertung vor und ich bin froh von beiden Mädels die Auswertungen zu haben. Ashleys Auswertung ist auch sehr gut und wenn sie nicht eine hohe Punktzahl für den MDR1 Träger bekommen hätte, läge sie auch noch unter July in der Gesamtpunktzahl, ich habe bei July einiges verbessert aber auch einiges verschlechtert. Beide Mädels liegen weit unter dem Schnitt der Aussies und haben ihre Stärken und Schwächen.
12.03.2011 Die CA. Sharp Auswertung von July ist eingetroffen. Mit CA Sharp hatte ich auch einigen Mail Kontakt über Zucht, Erbkrankheiten etc., ich muss sagen, eine sehr kompetente Frau, die ein wahnsinniges Wissen um den Aussie hat und ich bin froh die Auswertung gemacht zu haben und CA Sharp auch immer wieder bei Problemen fragen zu dürfen. Julys Auswertung ist sehr gut ausgefallen, sie liegt in ihrer Gesamtpunktzahl weit, sehr weit unter dem Durchschnitt, so das sie in vielen Punkten ein recht geringes bzw. nur moderates Risiko trägt. Nach wie vor stehe ich auch skeptisch der Auswertung gegenüber, eben wie unten geschrieben, weil halt auch nicht alles gemeldet wird und jeder Hund egal wie viel Nachzuchten er hat das gleich Risiko trägt. Nun werde ich auch noch Ashley analysieren lassen um einfach zu sehen, in welchen Punkten ich mich bei July verbessert oder verschlechtert habe.
01.03.2011 Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschieden von July eine CA Sharp Auswertung machen zu lassen, ich stehe der Auswertung skeptisch gegenüber, weil es doch Dinge in der Auswertung gibt, die ich nicht in Ordnung finde, z.b. das ein Hund der viele Nachfahren hat das gleiche Risiko trägt, wie einer der „nur“ 10 Welpen produziert hat und wenn es nicht gemeldet wird, kann auch eine Auswertung nur das wiedergeben, was CA Sharp auch weiß. Da ich bei Ashley der Meinung bin alle Risiken zu kennen, aber bei July mir von Gadget die Mutterseite vollkommen unbekannt ist, denke ich hier vielleicht doch noch ein wenig mehr zu erfahren. Und in Anbetracht der Tatsache, das July in 2012 ihren ersten Wurf habe soll, ist das auch gar nicht verkehrt wenn man viel weiß.
Dann haben wir uns entschieden Buddy kastrieren zu lassen, er hat schon wieder eine vergrößerte Prostata und nun ist es an der Zeit zu handeln, sonst entwickelt er nachher noch viel schlimmere Probleme, denn schließlich wollen wir, das der Kerl steinalt wird und wenn ich ihm weiter diesem Stress aussetze, wird das bestimmt nichts werden. Ashley riecht während der Trächtigkeit und auch nach lange danach wie eine läufige Hündin und Buddy ist nur am schlecken und sabbern und wenn man bedenkt, das wir 2 Hündinnen haben, die beide 1-2 mal im Jahr läufig werden, ist das schon Stress für den Burschen und dann kommt noch ab und an eine Trächtigkeit mit 2 Monaten, wo die Mädels sehr gut riechen und das werden wir ihm nicht mehr antun.
27.11.2010 Heute war July‘s großer Tag, sie musste zur Körung nach Iserlohn. Leider ist sie zur Zeit vollkommen nackt, also total abgehaart, und dazu noch läufig, so das ich mir zuerst überlegt hatte, die Anmeldung zurückzuziehen, aber ich habe es dann trotzdem durchgezogen, weil July eine absolut korrekte Hündin ist und man auch mit einem halben Arbeitshund korrekte Hunde züchten kann! So war es dann auch, der Körrichter war ganz angetan von July und hat sie fast nur mit vorzüglich bewertet, er hatte nichts an ihr auszusetzen und meinte nur, wenn diese junge Hündin mal richtig im Fell steht ist sie wunderschön!! Einige Auszüge aus dem Körbericht: Vorzügliche Gesamterscheinung, korrekte Proportionen, Vorzügliche Ober– und Unterlinie, Vorderhand sehr gut gestellt und gewinkelt, Hinderhand vorzüglich gestellt und gewinkelt, Pigment sehr kräftig und Gangwerk flüssig und in der Hinterhand im V laufend (sie läuft auch ein schönes V vorne) Formwert Vorzüglich! Nun wird die Zuchtzulassung beantragt und im Laufe des nächsten Jahres noch der HSF4 und der CEA Test durchgeführt und für das Jahr 2012, wenn July 3 Jahre alt wird, ist der erste Wurf mit ihr geplant, welchen wir mit hoher Spannung erwarten, denn July ist der Aussie schlechthin, verdammt viel „will to please“, ruhig zu Hause, charakterlich einwandfrei und dazu auch noch schön und korrekt!
23.03.2010 Seminar „natürlich züchten“ mit PD Dr. Udo Gansloßer, wahnsinnig interessant seine Theorien und seine Studien, dies hier alles niederzuschreiben würde die Seite der Berichte sprengen, ich kann nur jedem empfehlen, Dr. Udo Gansloßer selber kennen zulernen und ein Seminar bei ihm zu buchen! Ein hat auch sehr interessante Meinung zum Jagdverhalten, dies hat mich so neugierig gemacht, das ich wieder bei ihm ein Seminar besuchen werde. Auf jeden Fall habe ich nach seinen Ansätzen in der Welpenprägung alles richtig gemacht, sehr beruhigend für mich!
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